Diakonieverband Göttingen

Soziale Kompetenz für Göttingen

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Bild: Overdick

2 mal 30 Jahre

(20.11.2015) Renate Kirchner und Margot Zielhardt haben Grund zum Feiern! Beide begehen ihr dreißigjähriges Jubiläum in der Kirchenkreissozialarbeit im Diakonieverband Göttingen. Während der Feier, zu der neben Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche und Diakonie auch Weggefährtinnen eingeladen waren, hob Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes hervor, wie einfühlsam und engagiert beide ihre Arbeit über die Jahre hinweg vollzogen und verstanden haben. Viele noch bestehende Ininitativen, wie z.B. der Herbstgottesdienst für an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen gehen auf Kirchner und Zielhardt zurück.
Mannigel, Superintendent Friedrich Selter und Abteilungsleiterin Anja Schweitzer dankten in Ihren Grußworten beiden und wünschten Gottes Segen und alles Gute für die Zukunft.

(auf dem Foto – bei KLICK groß und vollständig – v.l.n.r.: Anja Schweitzer, Renate Kirchner, Friedrich Selter, Margot Ziehardt, Heinrich Stoffel und Jörg Mannigel)
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Bild: Overdick

Tag der Diakonie 2015
vor dem Alten Rathaus

(14.09.2015) Jedes Jahr veranstaltet die Diakonie in Niedersachsen die "Woche der Diakonie". In diesem Jahr steht diese unter dem Thema "Zusammen besser leben" und findet noch bis zum 13. September 2015 stattfindet.
Am Samstag, dem 12. September 2015 ist von 10-16 Uhr in diesem Rahmen vor dem Alten Rathaus der "Tag der Diakonie 2015" in Göttingen, bei dem es von diakonischen Einrichtungen Informationen über ihre Arbeit gibt, praktische Dinge aus den einzelnen Bereichen gezeigt und Gespräche mit den Mitarbeitenden geführt werden können.
In diesem Jahr sind die sieben Abteilungen des Diakonieverbandes Göttingen (Bahnhofsmission, Demenzhilfe, Diakoniestation, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, Kirchenkreissozialarbeit, Lebensberatung und das Migrationszentrum), die Diakonie Christophorus (Diakonisches Werk Christophorus e.V.), das Hospiz an der Lutter, das Kindertagesstättenbüro des Kirchenkreises Göttingen, die Neue Arbeit Brockensammlung, die Telefonseelsorge und Oikocredit, eine Genossenschaft, die mit dem Kapital ihrer Mitglieder Partnerorganisationen in Entwicklungs- und Schwellenländern finanziert mit dabei.
Mehr als 30 Einrichtungen mit ca. 2500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehören zur Diakonie in Göttingen. Täglich werden über 20.000 Menschen durch Einrichtungen der Diakonie beraten, betreut, gepflegt, geheilt, getröstet und motiviert.
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Wer Flüchtlingen helfen will, kann spenden und damit ein Zeichen für Menschlichkeit setzen. Unterstützen Sie das Migrationszentrum dabei, dort Flüchtlingen Nothilfe zu leisten, wo die Not am größten ist.
Konto 828 • Sparkasse Göttingen (BLZ 260 500 01)
DE77 2605 0001 0000 0008 28 • NOLADE21GOE
Kirchenkreisamt Göttingen-Münden

Möglichkeiten (bitte als Stichwort angeben):
"Migrationszentrum • Flüchtlingssozialarbeit" oder
"Migrationszentrum • Dolmetscherdienst"

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Bild: Diakonie

Fachstelle sucht Ehrenamtliche

Die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention im Diakonieverband Göttingen sucht ehrenamtlich Mitarbeitende, die in der Kontaktladenküche montags bis freitags in der Zeit von etwa 10-13 Uhr zehn bis fünfzehn Mittagessen für Besuchende kochen. Dies kann für einen festen Wochentag oder für mehrere Tage in der Woche sein. Interessierte wenden sich bitte an die Leiterin der Einrichtung, bei der auch weitere Informationen erhältlich sind: Sieglinde Bulla, Schillerstraße 21, Tel.: (0551) 72051, eMail: sieglinde.bulla@suchtberatung-goettingen.de.
Über die Einrichtung informiert die Webseite www.suchtberatung-goettingen.de.
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Diakonieverband übernimmt Trägerschaft
der Flüchtlingsunterkunft auf den Zietenterrassen
gemeinsam mit vier anderen Spitzenverbänden

(03.07.2015) Mit einem einzigartigen Schulterschluss haben sich fünf Göttinger Wohlfahrtsverbände gemeinschaftlich um die Trägerschaft der Flüchtlingseinrichtung auf den Zietenterrassen beworben. Jetzt liegt die Beauftragung vor: Gemeinsam mit den anderen vier Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege aus Stadt und Landkreis übernimmt der Diakonieverband des Ev.-luth. Kirchenkreises Göttingen Verantwortung für eine außerordentliche Herausforderung. Menschen in Not zu helfen, ist das oberste Prinzip der Freien Wohlfahrtsverbände. Bitte unterstützen auch Sie uns mit Ihrer Mitarbeit und richten Ihre Bewerbung an den in der unten stehenden Stellenausschreibung genannten Partnerverband.
Sollten Sie Rückfragen haben, steht Ihnen die Geschäftsführung des Diakonieverbandes unter der Telefonnummer (0551) 51781-0 zur Verfügung.
Weitere Informationen enthält ein Auszug aus der Leistungsbeschreibung und das Vorkonzept für die Flüchtlingsunterkunft.

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Bild: DV

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Bild: Overdick

Tag der Bücherwürmer

(02.07.2015) Am Samstag, dem 18. Juli 2015, findet von 11 bis 17 Uhr in der St. Marien-Kirchengemeinde, Neustadt 21, der erste Tag der Bücherwürmer statt. Die Diakoniestation gestaltet gemeinsam mit der Demenzhilfe, beides Abteilungen im Diakonieverband Göttingen, einen großen Bücherflohmarkt mit buntem Begleitprogramm. So gibt es leckere Suppen von „Suppen-Culture“ aus Rosdorf, eine Präsentation spezieller Lesehilfen durch einen Optiker, Informationen der Selbsthilfegruppe für Blinde und Sehbehinderte, eine Märchenerzählerin, ein Bücherwurm-Basteln für Kinder und ein Kaffee- und Kuchenbuffet. Mit dem Erlös aller Akteure werden an Demenz Erkrankte und pflegende Angehörige unterstützt.
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Bild: Overdick

"Soziales Engagement
liegt mir am Herzen!"

Christina Wehrmann neue Mitarbeiterin
in der Kirchenkreissozialarbeit

(29.06.2015) Christina Wehrmann, 36 Jahre alt und gebürtig aus Herford, ist die neue Mitarbeiterin in der Kirchenkreissozialarbeit im Diakonieverband Göttingen. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder, die fünf und zehn Jahre alt sind und lebt seit 15 Jahren in Göttingen. Wehrmann arbeitet mit 15 Stunden in der Woche als Vertretung für Renate Kirchner, die für zwei Jahre Aufgaben in der Demenzhilfe Göttingen übernommen hat.
Die gelernte Hebamme hat zusätzlich Soziale Arbeit studiert. Der Studienwunsch entwickelte sich aus dem Kontakt zu jungen Familien, denen sie als Hebamme vor, während und nach der Geburt zur Seite stand. "Ich wollte mehr helfen und beraten können!", so Wehrmann.
Nach dem Studium in Kassel war sie eineinhalb Jahre als Koordinatorin im PetriHaus, einem Eltern-Kind-Zentrum mit angeschlossener Kindertagesstätte in Grone tätig. Dort erlebte sie belastete Familien, Familien mit Migrationshintergrund und Alleinerziehende, die sich nicht mit ihrer Situation abgaben, sondern mit professioneller Hilfe gemeinsam Perspektiven entwickelten.
Wehrmann übernimmt in der Kirchenkreissozialarbeit die Sozialberatung. Sie berät Familien und Alleinerziehende und vermittelt Mutter/Vater-Kind-Kuren. So schließt sich ihre neue Aufgabe nahtlos an ihre vorherige Arbeit an. Außerdem koordiniert sie den Kinderhilfsfonds, eine Einrichtung des Kirchenkreises, die Kindern in Armut und ihren Familien am kirchlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben lässt. Unbürokratisch, gezielt und schnell wird den Kindern in den evangelischen Kindertagesstätten geholfen. So werden zum Beispiel bei finanziellen Notlagen Ausflüge, Bekleidung und Schulmaterialien finanziert.
Für Wehrmann ist kirchliches Engagement nichts Fremdes. In ihrer Kindheit und Jugend hat sie im Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) mitgemacht und Konfirmandenfreizeiten der eigenen Kirchengemeinde ehrenamtlich begleitet.
Für ihre Tätigkeit im Diakonischen Werk bringt Christina Wehrmann neue Perspektiven mit, die sich durch ihre bisherige Arbeit, dem Studium und ihrem Engagement gebildet haben. Wenn Menschen sich in Notlagen engagieren und gemeinsam etwas dagegen tun, dann ist da viel Kraft drin. "Diese Kraft als Sozialarbeiterin zu unterstützen, ist für mich eine Herausforderung und spannende Aufgabe!", sagt Wehrmann, der man ihre Begeisterung ansieht. Ihre Vision wird konkret: "Ich wünsche mir viele Familienfreizeiten, an der benachteiligte Menschen kostenlos teilnehmen können und Unterstützung und Begleitung durch die Kirche erfahren! So wird Diakonie konkret für alle Beteiligten spürbar".
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Bild: Overdick

Spende des
Damen Lions Club Bettina von Arnim
an drei soziale Einrichtungen

(17.06.2015) Am Mittwoch, dem 17. Juni 2015 fand in der Aula der Georg-August-Universität Göttingen eine Spendenübergabe des Damen Lions Club Bettina von Arnim statt. Vertreten durch die Präsidentin Christa Hartmann und die Vizepräsidentin Michaela Bibrach-Brandis überreichte der Wohltätigkeitsclub die Einnahmen aus Benefizveranstaltungen an Kimbu – Häusliche Kinderkrankenpflege Göttingen, den KinderHilfsFonds des Kirchenkreises Göttingen und das Kinder- und Jugendtelefon Göttingen. Insgesamt konnten so 5500 € an die sozialen Einrichtungen übergeben werden.
Der Club veranstaltet alle zwei Jahre ein Benefizkonzert in der Universitäts-Aula. In diesem Jahr spielte das Dingstad-Quartett, das aus Mitgliedern des Gewandhausorchesters Leipzig besteht, Werke von Joseph Haydn, Anton Webern, und Ludwig van Beethoven vor einem begeisterten Publikum. Der Erlös von 4000 € ging zu gleichen Teilen an Kimbu und dem Kinder- und Jugendtelefon.
Durch den jährlich stattfindenden Fronleichnams-Basar auf dem Göttinger Marktplatz konnten in diesem Jahr 1500 € eingenommen werden, die dem KinderHilfsFonds des Kirchenkreises Göttingen zur Verfügung gestellt worden sind.
Kirchenkreissozialarbeiterin Christina Wehrmann zeigt sich beeindruckt von der großzügigen Spende. "Nur durch solche Zuwendungen können wird unsere wichtige Arbeit aufrechterhalten." Der KinderHilfsFonds ist aus der landeskirchlichen Aktion "Zukunft(s)gestalten – Allen Kindern eine Chance" der damaligen Landesbischöfin Margot Käßmann hervorgegangen. In der heutigen Zeit lebt jedes vierte Kind im Bereich Göttingen in Armut. Das bekommen vor allem die Mitarbeiterinnen in den mehr als 40 evangelischen Kindergärten zu spüren. Um schnell, gezielt und unbürokratisch Kindern helfen zu können, ist dieser Fonds eingerichtet worden.
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Bild: Schökel

Straßensozialarbeit in neuen Räumen

(16.06.2015) Am Samstag, dem 13. Juni 2015 wurden die neuen Räumlichkeiten der Straßensozialarbeit Göttingen in der Tilsiter Straße 2a festlich eröffnet. Neben Anwohnerinnen und Anwohnern nahmen auch die sonstigen Besucherinnen und Besucher der Einrichtung die Gelegenheit wahr, sich die frisch renovierten Räume anzusehen und sich über die Arbeit und die Angebote der "Straso" zu informieren.
Friedrich Selter (Superintendent Ev.-luth. Kirchenkreis Göttingen), Jörg Mannigel (Geschäftsführer Diakonieverband Göttingen), Dr. Dagmar Schlapeit-Beck (Sozialdezernentin Stadt Göttingen) und Henning Schreiber (geschäftsführendes Vorstandsmitglied Wohnungsgenossenschaft eG Göttingen) waren sich einig: Die neue Adresse ist sehr einladend, funktionell und für die Besucherinnen und Besucher und ihre Bedürfnisse gestaltet.
So gibt es eine gemütliche Teestube, in der Frühstück und Mittagsessen angeboten werden. Außerdem können sich Wohnungslose in der Tilsiter Straße postalisch anmelden. Erst dadurch ist es möglich, dass Hilfsangebote in Anspruch genommen werden können. Auch gibt es eine Waschmaschine und einen Trockner und eine Dusche ist vorhanden. Zweimal in der Woche ist eine ärztliche Beratung kostenlos vor Ort möglich.
Friedrich Selter zeigt in seinem Grußwort Begeisterung über die neuen Räumlichkeiten: "Dort, wo Armut herrscht, muss es nicht ärmlich aussehen!"
Durch den Umzug kann die Straso ihre Angebote ausweiten. So sollen zukünftig die Besucherinnen und Besucher von den anderen Angeboten des Diakonieverbandes, wie zum Beispiel die Suchtberatung oder die Kirchenkreissozialarbeit, profitieren. Verstärkt werden soll auch die aufsuchende Arbeit (Streetwork), um den Menschen in ihrem jeweiligen Lebensumfeld zu begegnen und ihnen dort Hilfe anzubieten.
Hauptaufgabe der Straso bleibt aber, die Lebenslage von Wohnungslosigkeit betroffenen und bedrohten Menschen zu verbessern. Dabei begleiten und beraten die Mitarbeitenden hilfsbedürftige Menschen und zeigen ihnen im Idealfall Wege auf, um ein eigenständiges Leben zu ermöglichen.
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Bild: DV

Suchtberatung Göttingen im Radio

(03.06.2015) Im Rahmen der diesjährigen Aktionswoche Alkohol der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), die vom 13. bis 21. Juni unter dem Motto: "Alkohol? Weniger ist besser!" stattfindet, ist die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention mit einem Beitrag auf Radio ffn präsent. In der Sendung "ffn – Die Kirche – Hilfe interaktiv" werden ein ehemaliger Patient aus der ambulanten Suchtbehandlung und die Therapeutin Angelika Gläser-Kreis von der Moderatorin Angela Behrens über den Verlauf der Behandlung interviewt.
Während der Sendezeit wird eine Beratungshotline geschaltet, damit Hörerinnen und Hörer durch Gläser-Kreis Auskunft über das Hilfs- und Beratungsangebot bekommen können. Die Sendung wird am 17. Juni 2015 von 21-22 Uhr auf Radio ffn ausgestrahlt.
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