Diakonieverband Göttingen

Soziale Kompetenz für Göttingen

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Steuerungsgruppe für den DiakonieFonds und den FlüchtlingsFonds hat Arbeit aufgenommen

(11.08.2016) Vom Diakonieausschuss des Kirchenkreises Göttingen wurde eine Steuerungsgruppe für den DiakonieFonds und den FlüchtlingsFonds eingerichtet. Sie ist für die Sichtung und Bearbeitung der Anträge aus den Gemeinden, Gruppen und Einrichtungen des Kirchenkreises zuständig und gibt dem Kirchenkreisvorstand eine Empfehlung für dessen Entscheidung.
Aus den Mitteln des DiakonieFonds können neben der Unterstützung von Einzelpersonen nun auch diakonische Angebote von Kirchengemeinden oder von Beratungsdiensten bezuschusst werden, wie beispielsweise die Verringerung von Teilnehmendenbeiträgen bei Freizeiten oder der Aufbau eines Treffpunktes für Bedürftige.
Der Zuschuss wird nach den vom Ausschuss erarbeiteten und vom Kirchenkreisvorstand beschlossenen Richtlinien vergeben. Sie sind unter www.fonds.wir-e.de abrufbar. Ab sofort können Anträge mit den auf der Webseite vorhandenen, am Computer ausfüllbaren Formularen gestellt werden.
Für Rückfragen stehen gern Dr. Cornelis van Tuyll, Klostergut 1, 37130 Gleichen (FlüchtlingsFonds), Dieter Krüger, Harzstraße 10, 37081 Göttingen (DiakonieFonds) und Kirchenkreissozialarbeiterin Anja Schweitzer, Schillerstraße 21, 37083 Göttingen
Telefon: (0551) 51781-0 zur Verfügung.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe (v.l.n.r.): Gunda-Marie Meyer, Dr. Kees van Tuyll, Petra Ausburg, Ingelind Laucks, Anja Schweitzer, Dieter Krüger, Renate Wintermeyer, Christel Steding und Klaus Bendig.
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Bild: Andreas Overdick

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Bild: Bahnhofsmission

Vernissage der Fotoausstellung
#alltag #perspektiven #wege

Unter dem Aspekt „Kreuze im Alltag“ haben Praktikantinnen und Praktikanten der Bahnhofsmission Ende 2014 – unter Mithilfe eines professionellen Fotografen – Ausschau nach Kreuzmotiven in der Göttinger Innenstadt gehalten. Aus vielen kreativen Fotos mit außergewöhnlichen Perspektiven wählten die Schülerinnen und Schüler 13 Fotos aus und verfassten kurze Texte dazu. Im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung laden die Bilder und Texte interessierte Besuchende dazu ein, die unscheinbaren und verborgenen Dinge des Alltags aus besonderen Perspektiven zu betrachten und neue Wahrnehmungs- Wege zu entdecken. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Jugendarbeit der Bahnhofsmission Göttingen in ihrem Facettenreichtum kennenzulernen.
Die Realisierung der Ausstellung und Vernissage wurde maßgeblich von einem Projektteam der ZESS (Zentrale Einrichtung für Sprache und Schlüsselqualifikationen der Universität Göttingen) unterstützt.
Die Vernissage findet Donnerstag, dem 11. August 2016 um 11:30 Uhr in der
Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Kurt-Huber-Weg 1-5, 37079 Göttingen statt.
In einem einstüdigen Programm mit Rede- und Musikbeiträgen wird die Ausstellung feierlich eröffnet und in der Schule zwei Wochen anzusehen sein. Um die Fotografien darüber hinaus noch länger genießen zu können, sind alle Bilder während der Vernissage in Form eines Kalenders oder als hochwertige Leinwand bei einer „stillen" Auktion zu erwerben. Der Verkaufserlös kommt zukünftigen Projekten der Bahnhofsmission zugute.
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Bild: Bahnhofsmission

Jugend-Kunstprojekt
der Bahnhofsmission Göttingen braucht Spenden!

Im Rahmen ihres Praktikums bei der Bahnhofsmission in Göttingen haben Schülerinnen und Schüler in der Göttinger Innenstadt Fotos zum Thema "Kreuze im Alltag" gemacht. Die Schülerinnen und Schüler sollten dabei nach "zufälligen", versteckten Kreuzmotiven in der Stadt Ausschau halten und sich am Ende passende Texte zu den 13 ausgewählten Bildern überlegen.
Um diese Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit noch mehr Menschen die Augen für die kleinen und besonderen Dinge des Alltags zu öffnen, soll eine Ausstellung der Bilder in Göttingen organisiert werden. Zur Eröffnung wird es eine Vernissage mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern, Ehrenamtlichen und weiteren Gästen in einer Göttinger Schule geben.
Ziel der Ausstellung ist die Vorstellung und Unterstützung der Arbeit der Bahnhofsmission, ihres Praktikumsprogrammes, sowie die Ermutigung jedes Einzelnen, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und einen Blick für die kleinen, unscheinbaren und oft versteckten Dinge des Alltags zu entwickeln.
Begleitend zu der Ausstellung und Vernissage soll ein Fotokalender entstehen und eine Auktion der Bilder (auf Leinwand) stattfinden.
Um den Druck der Bilder, Flyer und Kalender, wie auch die Vernissage finanzieren zu können und somit einen guten, professionellen Auftakt für eine mehrwöchige Ausstellung zu ermöglichen, benötigen wir einen Betrag von 500€ und würden uns sehr über eine Unterstützung freuen!
Spenden kann man unter: https://betterplace.org/p43949
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Bild: Das Team des MIZ | Foto: Overdick

Netzwerk überzeugt

Migrationszentrum bezieht neue Räume
(20.04.2016) Sowohl der Geschäftsführer des Diakonieverbandes, Jörg Mannigel, sowie Superintendent Friedrich Selter machten in ihren Grußworten deutlich, in welchem vielfältigen und funktionierenden Netzwerk die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Migrationszentrums (MIZ) für Stadt und Landkreis Göttingen arbeiten. Dieses wurde bei der heutigen Einweihung zusätzlicher Räume "Am Leinekanal 4 – Eingang B" auch durch die vielen Gäste aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Medien deutlich.
Das MIZ des Diakonieverbandes Göttingen, der in Trägerschaft des Kirchenkreises Göttingen ist, hat mit der Erweiterung der Räumlichkeiten den gestiegenen Anforderungen im Bereich der Integrations- und Flüchtlingssozialarbeit Rechnung getragen. Neben der weiterhin bestehenbleibenden Beratungsstelle in der Weender Straße 42 finden in den neuen Räumen Bildungsangebote und Projekte, wie "Check In – Wege zur Hilfe" (mobile Beratungshilfen für EU-Bürger), "My Future" (Hilfe für Familien mit Schulkindern), Deutsch- und Integrationskurse, Sprachmittlung für Persisch und Dari sowie Legalisierungsberatung statt.
Die Legalisierungsberatung richtet sich an Menschen ohne Papiere, und somit an diejenigen, die keinen rechtlichen Aufenthaltsstatus haben. Sie ist kostenfrei und anonym. Mittels Beratungs- und Unterstützungsangeboten soll versucht werden, den Menschen, die keine Zugänge zum öffentlichen Leben haben, zu einem Aufenthaltsstatus zu verhelfen. Gefördert wird diese Rechtsberatung durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Sie ist Teil des auf drei Jahre angelegten Modellprojektes zur Vergabe von anonymisierten Krankenscheinen an Papierlose mit den Standorten Hannover und Göttingen.
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Bild: Overdick

Charity-Tree 2015:
Gothaer erfüllt Weihnachtswünsche

(23.12.2015) Weihnachten nicht nur an sich, sondern auch an jene Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht oder die nicht im Kreise ihrer Familie Weihnachten feiern können, war der Hintergrund der Charity-Tree-Weihnachtsaktion der Gothaer Versicherungen. Einfach diesen Menschen eine kleine Freude machen – ein schöner und selbstloser Gedanke!
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer Versicherungen in Göttingen waren seit Beginn der Adventszeit aufgerufen, an Stellwänden ausgehängte Wünsche, die der Diakonieverband Göttingen im Vorfeld der Aktion formuliert hatte, zu erfüllen, zu verpacken und unter den aufgestellten Weihnachtsbaum zu legen. Am 21. Dezember 2015 wurden diese an Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen übergeben, damit er sie in verschiedenen Abteilungen des Verbandes, wie der Bahnhofsmission, der Demenzhilfe, der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, der Kirchenkreissozialarbeit und der Straßensozialarbeit verteilen kann. So kommen die Geschenke Menschen zu Gute, die in Not, Krisen oder sozial schwierigen Verhältnissen leben oder Beratung und Begleitung suchen. Mannigel: "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer setzen mit Ihrer Weihnachtsaktion ein wichtiges Zeichen. Die Menschen, an denen der wirtschaftliche Wohlstand vorbeizieht, werden durch diese Aktion nicht vergessen. Und es gibt immer mehr davon. Die Zahlen der sogenannten 'Aufstocker', also der Menschen, die arbeiten und zusätzlich Sozialleistungen benötigen, sind so hoch wie nie."
Diese Aktion findet erstmalig am Göttinger Standort der Gothaer Versicherungen und zum wiederholten Mal an den Gothaer-Standorten Hamburg, Köln und Stuttgart statt. Am Standort Göttingen sind bei dieser ersten Aktion mehr als einhundert Geschenke abgegeben worden. Das bedeutet, dass sich bei einer Mitarbeiterzahl von knapp 500 mehr als jeder 5. Mitarbeiter an der Aktion beteiligt hat. "Ein überwältigendes und überhaupt nicht erwartetes Ergebnis", so Studzinsky, Leiter der Personalbetreuung Göttingen.
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Ausbildung zur ehrenamtlichen Tätigkeit
in der Flüchtlingsarbeit abgeschlossen

(27.11.2015) Mit einer Abschlussveranstaltung mit Zertifikatsübergabe endete die Qualifizierung von 27 ehrenamtlich Tätigen in der Flüchtlingsarbeit. Der 38-stündige, erste Durchgang hatte Themen wie "Asyl-, Aufenthalts- und Sozialrecht", "interkulturelle Kompetenz und transkulturelle Achtsamkeit", "Gesundheit und Bildung" und der "Vermittlung von Hilfestrukturen vor Ort" als Inhalte.
Superintendent Friedrich Selter und Kerstin Remane, Geschäftsführerin der Evangelischen Erwachsenenbildung Südniedersachsen, als Trägerin der Qualifizierungsmaßnahme, dankten den Anwesenden für ihr Engagement. Ebenso dankten beide auch Indira Khalikova, die im Migrationszentrum für freiwillige Arbeit zuständig ist und diese Ausbildung mit ihren Kolleginnen und Kollegen durchgeführt hat.
Das Migrationszentrum Göttingen ist eine Abteilung im Diakonieverband Göttingen, der sich in Trägerschaft des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Göttingen befindet.

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Bild: Overdick

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Bild: Overdick

Kirchenkreistag
beschließt Forums-Bau

(26.11.2015) Bei seiner gestrigen Sitzung hat der Kirchenkreistag des Kirchenkreises Göttingen den Bau eines "Forums für Kirche und Diakonie" auf dem Areal der St. Mariengemeinde und der Kommende beschlossen. Über mehr als drei Jahre sind unterschiedliche Möglichkeiten an verschiedenen Standorten geprüft worden, um diakonische Einrichtungen an einem Ort zu bündeln. Seit zwei Jahren fokussieren sich die Planungen auf das kirchenkreiseigene Grundstück hinter der Kommende. Dabei wurden intensiv die Chancen aber auch die Risiken im Hinblick auf Nutzung und Finanzierung des Baus beleuchtet.
Superintendent Friedrich Selter ist über den eindeutigen Beschluss mit einer soliden zweidrittel Mehrheit sehr glücklich. "Das eindeutige 'Ja' des Parlaments zeigt, dass der Planungsprozess zu jeder Zeit transparent und nachvollziehbar gestaltet wurde. Diese weitreichende Entscheidung ist von allen Beteiligten sorgfältig durchdacht und nicht leichtfertig getroffen worden".
Allen Mitgliedern des Kirchenkreistages war bei der Abstimmung bewusst, dass dies ein mutiger Schritt ist: In der Zeit allgemeinen Rückbaus macht Kirche einen Schritt nach vorne und schafft ein zukunftsfähiges Ensemble, in dem Kirche mitten im Herzen der Stadt als diakonische Kirche erkennbar wird.
Schon jetzt werden erste Schritte auf dem Weg zum Forum für Kirche und Diakonie sichtbar. Die Zusammenarbeit mit der Diakonie Christophorus, die in dieses Forum mit einer Außenwohngruppe für Menschen mit Behinderungen einziehen wird, ist bekräftigt worden. Auch die Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Marien hat verlässliche Formen angenommen und wird sich in der Entwicklung und Umsetzung verbindender Konzepte bewähren. "Hier wird ein Haus entstehen, in das Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen eingeladen sind. Ein lebendiges Haus, von dem Hilfe, Ermutigung und Bildungsimpulse ausgehen werden: Ein Kristallisationspunkt unseres facettenreichen Kirchenkreises", so Selter.
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Bild: Gothaer Versicherung

Charity-Tree 2015: Gothaer
erfüllt Weihnachtswünsche

(24.11.2015) Der Advent steht vor der Tür: Zeit, um etwas zur Ruhe zu kommen und an jene Menschen zu denken, denen es nicht so gut geht oder die nicht im Kreise ihrer Familie Weihnachten feiern können. Mit der Charity-Tree-Weihnachtsaktion der Gothaer soll diesen Menschen eine kleine Freude gemacht werden.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Versicherungsgruppe in Göttingen sind aufgerufen, an Stellwänden ausgehängte Wünsche, die der Diakonieverband Göttingen im Vorfeld der Aktion formuliert hatte, zu erfüllen, zu verpacken und unter den aufgestellten Weihnachtsbaum zu legen. Am 21. Dezember 2015 werden diese dann Jörg Mannigel, dem Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen übergeben, damit er sie in den Abteilungen des Verbandes, wie der Bahnhofsmission, der Demenzhilfe, der Diakoniestation, der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, der Kirchenkreissozialarbeit, der Lebensberatung und der Straßensozialarbeit verteilen kann. So kommen die Geschenke Menschen zu Gute, die in Not, Krisen oder sozial schwierigen Verhältnissen leben oder Beratung und Begleitung suchen.
Diese Aktion findet zum wiederhlolten Mal an den Gothaer-Standorten Göttingen, Hamburg, Köln und Stuttgart statt.

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Bild: Overdick

Wohlverdienter Ruhestand
für Ellen Zobel

(24.11.2015) Im Alter von 65 Jahren ist gestern im Rahmen einer Feier nach mehr als zwölf Jahren Dienst in der Diakoniestation Ellen Zobel verabschiedet worden. Vor 2003 war die Pflegehelferin in der Sozialstation des Deutschen Roten Kreuzes tätig, die in die Diakoniestation übergeleitet wurde.
Seitdem ist Zobel in der Einrichtung als fleißige und fröhliche Mitarbeiterin bei Kolleginnen, Kollegen, Patientinnen und Patienten gleichermaßen beliebt. "Es hat mich immer erfreut, wie sie zuverlässig und ausgeglichen täglich ihre Arbeit getan hat", so Annette Willkomm, Pflegedienstleiterin in der Diakoniestation.
Beachtens- und anerkennungswert ist es, dass jemand es in der physisch und psychisch anstrengenden Pflegebranche schafft, bis zum Erreichen der Altersgrenze zu arbeiten. Für Zobels weiteren Lebensweg wünschten Willkomm und Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen alles Gute und Gottes Segen.


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Bild: Overdick

2 mal 30 Jahre

(20.11.2015) Renate Kirchner und Margot Zielhardt haben Grund zum Feiern! Beide begehen ihr dreißigjähriges Jubiläum in der Kirchenkreissozialarbeit im Diakonieverband Göttingen. Während der Feier, zu der neben Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche und Diakonie auch Weggefährtinnen eingeladen waren, hob Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes hervor, wie einfühlsam und engagiert beide ihre Arbeit über die Jahre hinweg vollzogen und verstanden haben. Viele noch bestehende Ininitativen, wie z.B. der Herbstgottesdienst für an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen gehen auf Kirchner und Zielhardt zurück.
Mannigel, Superintendent Friedrich Selter und Abteilungsleiterin Anja Schweitzer dankten in Ihren Grußworten beiden und wünschten Gottes Segen und alles Gute für die Zukunft.

(auf dem Foto – bei KLICK groß und vollständig – v.l.n.r.: Anja Schweitzer, Renate Kirchner, Friedrich Selter, Margot Ziehardt, Heinrich Stoffel und Jörg Mannigel)
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