Diakonieverband Göttingen

Soziale Kompetenz für Göttingen

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Eine tolle Idee!

Britta Wehmann, Auszubildende bei der Drogeriemarktkette DM, hatte eine prima Idee: Sie wollte während ihrer Ausbildung ein soziales Projekt initiieren. Sie plante, koordinierte, sprach mit ihren Vorgesetzten und mit Mitarbeitenden der Straßensozialarbeit (STRASO) und herausgekommen ist "eine brilliante Idee, die durch ihre Einfachheit besticht!", so Mike Wacker, Leiter der STRASO.
Wehmanns Idee verbindet die Produkte ihres Arbeitgebers DM mit den Bedürfnissen der Besuchenden der Straßensozialarbeit. Bei DM wird alles für den persönlichen Grundbedarf, wie zum Beispiel der Körperpflege angeboten. Diesen persönlichen Grundbedarf haben auch die Besuchenden der Straßensozialarbeit, können sich ihn aber oft nicht leisten. Und jetzt kommen die Kunden von DM ins Spiel: Beim Einkauf wählen sie neben den eigenen Produkten auch etwas aus, was sie der STRASO spenden wollen, bezahlen es an der Kasse übergeben es dort und gehen mit dem guten Gefühl nach Hause, etwas Gutes getan zu haben.
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Bild: Britta Wehmann

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Bild: Andreas Overdick

"Das war der echte Weihnachtsmann"

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer erfüllen Weihnachtswünsche
(02.01.2017) Die Mitarbeitenden des Diakonieverbandes Göttingen staunten nicht schlecht, als sie die unzähligen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum in der Kantine der Gothaer Versicherungen in Göttingen sahen. "Es sind genau 118. Somit hat sich etwa ein Viertel unserer Beschäftigten am Standort Göttingen in diesem Jahr an der Charity-Tree-Weihnachtsaktion beteiligt. Und: Die Geschenke sind alle für Sie!", freute sich Sabine Wegener aus dem Personalbereich der Gothaer Versicherungen.
Mit leuchtenden Augen nahmen die Mitarbeitenden des Diakonieverbandes Göttingen die Geschenke entgegen. "Eine tolle Aktion! Es ist faszinierend, wie viele Mitarbeitende der Gothaer an Menschen denken, die wenig haben!", kommentiert Christina Wehrmann, Mitarbeiterin der Kirchenkreissozialarbeit Göttingen die Übergabe. Matthias Schökel, Mitarbeiter der Bahnhofsmission Göttingen ergänzt: "Na, wenn das mal nicht der 'richtige' Weihnachtsmann ist, der uns hier besucht! So viele Geschenke für die Leute, die zu uns in die Einrichtungen kommen! Die werden sich freuen!"
Nach der erfolgreichen Weihnachtswunsch-Aktion des letzten Jahres hat die Gothaer Versicherung auch in diesem Jahr ihre Mitarbeitenden zur Charity-Tree-Weihnachtsaktion eingeladen. Motivation ist es, die Wünsche von sozial Benachteiligten zu erfüllen und nicht nur an sich, sondern auch an diese Menschen zu denken.
An den Standorten Göttingen, Hamburg, Köln und Stuttgart hingen in der Adventszeit Wunschkarten an Pinwänden, die zur Erfüllung eines Wunsches ausgesucht werden konnten. Bis zum vierten Advent war Zeit, die Päckchen zu packen und unter den Weihnachtsbaum zu legen.
Wie im letzten Jahr ist auch 2016 der Wunschpartner der Gothaer in Göttingen der Diakonieverband Göttingen. "Wir informieren, beraten und unterstützen Menschen, die in Not, Krisen oder sozial schwierigen Verhältnissen leben. Viele von ihnen können noch nicht mal an Weihnachten denken, so schlecht geht es Ihnen! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gothaer denken an die Menschen, an denen der wirtschaftliche Wohlstand vorbeizieht. Durch diesen Akt der christlichen Nächstenliebe werden Hilfsbedürftige nicht vergessen. Danke!", so Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes Göttingen.
Mit den Spenden der Gothaer-Weihnachtsaktion werden in diesem Jahr Menschen bedacht, die von der Bahnhofsmission, der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, der Kirchenkreissozialarbeit, dem Migrationszentrum oder der Straßensozialarbeit begleitet und unterstützt werden.
Geschäftsführer Jörg Mannigel dankte in einem Schreiben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gothaer Versicherung. (-> Dankesschreiben)

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Bild: Matthias Schöckel

30. Dienstjubiläum in der Diakonie

(11.10.2016) Anlässlich des 30-jährigen Dienstjubiläums von Wolfgang Eggerichs dankten Jörg Mannigel, Geschäftsführer des Diakonieverbandes und Doris Magnus aus der Diakonieverbands-Geschäftsstelle dem Leiter der Bahnhofsmission. Sie richteten Grüße von Superintendent Friedrich Selter, den Mitgliedern des Geschäftsführenden Ausschusses und des Kuratoriums der Bahnhofsmission aus.
Mannigel würdigte Eggerichs erfolgreiches Wirken in der Diakonie des Kirchenkreises und hob dabei die hohe Loyalität und das große Engagement hervor.
Eggerichs leitet die Bahnhofsmission seit 2008. Zuvor war er einer der Geschäftsführer der Neuen Arbeit Brockensammlung, einem sozialpädagogischen Arbeitsprojekt, das 1984 im Kirchenkreis gegründet wurde.
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Bild: Michael Hagedorn

Humor in der Pflege und Betreuung

(22.09.2016) Die Demenzhilfe des Diakonieverbandes Göttingen bietet in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Südniedersachsen von September bis November 2016 Vorträge und Workshops unter dem Motto "Manchmal hilft da der Humor..." an.
Ulrich Fey, Autor und Clown aus Friedberg spricht am Mittwoch, dem 28. September 2016 um 18 Uhr im Gemeindesaal der St. Johannis Kirchengemeinde Göttingen über "Clowns für Menschen mit Demenz – das Potential einer komischen Kunst". Moderiert das anschließende Gespräch von Markus Gerlach, dem Vorsitzenden der Alzheimer Gesellschaft Göttingen e.V.
Am Mittwoch, dem 26. Oktober 2016 ist um 18 Uhr am gleichen Ort der Vortrag "Lachen und Weinen: Angehörige begleiten und unterstützen!" von Prof. Dr. Dr. Rolf D. Hirsch aus Bonn. Hirsch bemerkt, dass wir oft erschüttert über die Auswirkungen der Krankheit auf den Betroffenen und seine Angehörigen sind und dass unser Blick starr auf die Krankheit gerichtet und auf den angeblich schicksalhaften Verlauf ist. Er stellt die Frage, ob in der Betreuung von Menschen mit Demenz Heiterkeit und Humor noch Platz hat.
Außerdem gibt es in dieser Reihe zwei Workshops mit dem Thema "Humor und Kontakt in der Pflege und Betreuung". Unter der Leitung von Ulrich Fey machen sich die Teilnehmenden auf die Suche, den Grund des auffälligen Verhaltens zu erkennen und um mehr Verständnis zu erlangen. Die voneinander unabhängigen Workshops sind am Mittwoch, dem 28. September 2016 von 14-17 Uhr und am Sonnabend, dem 5. November 2016 von 10-17 Uhr im Haus der offenen Tür, St. Petri-Kirchengemeinde, Martin-Luther-Straße 18, 37081 Göttingen. Anmeldungen sind bei der Demenzhilfe Göttingen unter der Telefonnummer (0551) 37073970 und per E-Mail demenzhilfe@diakoniestation-goettingen.de möglich.
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Bild: DIakonie

Tag der Diakonie
und Blaulicht-Gottesdienst

(06.09.2016) Jedes Jahr veranstaltet die Diakonie in Niedersachsen die "Woche der Diakonie". In diesem Jahr steht sie unter dem Motto "Willkommen bei uns". In Göttingen ist am Sonnabend, dem 10. September 2016, der "Tag der Diakonie". Von 10-16 Uhr gibt es von diakonischen Einrichtungen Informationen über ihre Arbeit, und es werden praktische Dinge aus den einzelnen Bereichen gezeigt. Außerdem besteht die Möglichkeit, Gespräche mit den Mitarbeitenden der Einrichtungen zu führen. Vor dem Alten Rathaus sind die acht Abteilungen des Diakonieverbandes Göttingen (Bahnhofsmission, Demenzhilfe, Diakoniestation, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, Kirchenkreissozialarbeit, Lebensberatung, Migrationszentrum und Straßensozialarbeit), die Diakonie Christophorus (Diakonisches Werk Christophorus e.V.), das Hospiz an der Lutter, die evangelischen Kindertagesstätten des Kirchenkreises Göttingen und die Neue Arbeit Brockensammlung mit dabei.
Am darauffolgenden Sonntag ist um 11 Uhr in der St. Johanniskirche in Göttingen der Ökumenische Blaulicht-Gottesdienst. Eingeladen sind hierzu alle Engagierten der Rettungsdienste, berufstätige und freiwillige Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner, Polizistinnen und Polizisten und Notfallseelsorgende. Um diesen Menschen zu danken, hat der ökumenische Arbeitskreis Notfallseelsorge Göttingen diesen Gottesdienst vorbereitet. Die Rettenden und Helfenden übernehmen in der Stadt und dem Landkreis Göttingen eine wichtige Aufgabe. Sie sind selbstlos und zu jeder Zeit für Menschen aktiv, die sich in einer akuten Notlage befinden. Superintendent Friedrich Selter wird predigen und das Polizeiorchester Niedersachsen spielt.
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Steuerungsgruppe für den DiakonieFonds und den FlüchtlingsFonds hat Arbeit aufgenommen

(11.08.2016) Vom Diakonieausschuss des Kirchenkreises Göttingen wurde eine Steuerungsgruppe für den DiakonieFonds und den FlüchtlingsFonds eingerichtet. Sie ist für die Sichtung und Bearbeitung der Anträge aus den Gemeinden, Gruppen und Einrichtungen des Kirchenkreises zuständig und gibt dem Kirchenkreisvorstand eine Empfehlung für dessen Entscheidung.
Aus den Mitteln des DiakonieFonds können neben der Unterstützung von Einzelpersonen nun auch diakonische Angebote von Kirchengemeinden oder von Beratungsdiensten bezuschusst werden, wie beispielsweise die Verringerung von Teilnehmendenbeiträgen bei Freizeiten oder der Aufbau eines Treffpunktes für Bedürftige.
Der Zuschuss wird nach den vom Ausschuss erarbeiteten und vom Kirchenkreisvorstand beschlossenen Richtlinien vergeben. Sie sind unter www.fonds.wir-e.de abrufbar. Ab sofort können Anträge mit den auf der Webseite vorhandenen, am Computer ausfüllbaren Formularen gestellt werden.
Für Rückfragen stehen gern Dr. Cornelis van Tuyll, Klostergut 1, 37130 Gleichen (FlüchtlingsFonds), Dieter Krüger, Harzstraße 10, 37081 Göttingen (DiakonieFonds) und Kirchenkreissozialarbeiterin Anja Schweitzer, Schillerstraße 21, 37083 Göttingen
Telefon: (0551) 51781-0 zur Verfügung.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe (v.l.n.r.): Gunda-Marie Meyer, Dr. Kees van Tuyll, Petra Ausburg, Ingelind Laucks, Anja Schweitzer, Dieter Krüger, Renate Wintermeyer, Christel Steding und Klaus Bendig.
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Bild: Andreas Overdick

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Bild: Bahnhofsmission

Vernissage der Fotoausstellung
#alltag #perspektiven #wege

Unter dem Aspekt „Kreuze im Alltag“ haben Praktikantinnen und Praktikanten der Bahnhofsmission Ende 2014 – unter Mithilfe eines professionellen Fotografen – Ausschau nach Kreuzmotiven in der Göttinger Innenstadt gehalten. Aus vielen kreativen Fotos mit außergewöhnlichen Perspektiven wählten die Schülerinnen und Schüler 13 Fotos aus und verfassten kurze Texte dazu. Im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung laden die Bilder und Texte interessierte Besuchende dazu ein, die unscheinbaren und verborgenen Dinge des Alltags aus besonderen Perspektiven zu betrachten und neue Wahrnehmungs- Wege zu entdecken. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Jugendarbeit der Bahnhofsmission Göttingen in ihrem Facettenreichtum kennenzulernen.
Die Realisierung der Ausstellung und Vernissage wurde maßgeblich von einem Projektteam der ZESS (Zentrale Einrichtung für Sprache und Schlüsselqualifikationen der Universität Göttingen) unterstützt.
Die Vernissage findet Donnerstag, dem 11. August 2016 um 11:30 Uhr in der
Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Kurt-Huber-Weg 1-5, 37079 Göttingen statt.
In einem einstüdigen Programm mit Rede- und Musikbeiträgen wird die Ausstellung feierlich eröffnet und in der Schule zwei Wochen anzusehen sein. Um die Fotografien darüber hinaus noch länger genießen zu können, sind alle Bilder während der Vernissage in Form eines Kalenders oder als hochwertige Leinwand bei einer „stillen" Auktion zu erwerben. Der Verkaufserlös kommt zukünftigen Projekten der Bahnhofsmission zugute.
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Bild: Bahnhofsmission

Jugend-Kunstprojekt
der Bahnhofsmission Göttingen braucht Spenden!

Im Rahmen ihres Praktikums bei der Bahnhofsmission in Göttingen haben Schülerinnen und Schüler in der Göttinger Innenstadt Fotos zum Thema "Kreuze im Alltag" gemacht. Die Schülerinnen und Schüler sollten dabei nach "zufälligen", versteckten Kreuzmotiven in der Stadt Ausschau halten und sich am Ende passende Texte zu den 13 ausgewählten Bildern überlegen.
Um diese Bilder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit noch mehr Menschen die Augen für die kleinen und besonderen Dinge des Alltags zu öffnen, soll eine Ausstellung der Bilder in Göttingen organisiert werden. Zur Eröffnung wird es eine Vernissage mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern, Ehrenamtlichen und weiteren Gästen in einer Göttinger Schule geben.
Ziel der Ausstellung ist die Vorstellung und Unterstützung der Arbeit der Bahnhofsmission, ihres Praktikumsprogrammes, sowie die Ermutigung jedes Einzelnen, mit offenen Augen durch die Stadt zu gehen und einen Blick für die kleinen, unscheinbaren und oft versteckten Dinge des Alltags zu entwickeln.
Begleitend zu der Ausstellung und Vernissage soll ein Fotokalender entstehen und eine Auktion der Bilder (auf Leinwand) stattfinden.
Um den Druck der Bilder, Flyer und Kalender, wie auch die Vernissage finanzieren zu können und somit einen guten, professionellen Auftakt für eine mehrwöchige Ausstellung zu ermöglichen, benötigen wir einen Betrag von 500€ und würden uns sehr über eine Unterstützung freuen!
Spenden kann man unter: https://betterplace.org/p43949
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Bild: Das Team des MIZ | Foto: Overdick

Netzwerk überzeugt

Migrationszentrum bezieht neue Räume
(20.04.2016) Sowohl der Geschäftsführer des Diakonieverbandes, Jörg Mannigel, sowie Superintendent Friedrich Selter machten in ihren Grußworten deutlich, in welchem vielfältigen und funktionierenden Netzwerk die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Migrationszentrums (MIZ) für Stadt und Landkreis Göttingen arbeiten. Dieses wurde bei der heutigen Einweihung zusätzlicher Räume "Am Leinekanal 4 – Eingang B" auch durch die vielen Gäste aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Medien deutlich.
Das MIZ des Diakonieverbandes Göttingen, der in Trägerschaft des Kirchenkreises Göttingen ist, hat mit der Erweiterung der Räumlichkeiten den gestiegenen Anforderungen im Bereich der Integrations- und Flüchtlingssozialarbeit Rechnung getragen. Neben der weiterhin bestehenbleibenden Beratungsstelle in der Weender Straße 42 finden in den neuen Räumen Bildungsangebote und Projekte, wie "Check In – Wege zur Hilfe" (mobile Beratungshilfen für EU-Bürger), "My Future" (Hilfe für Familien mit Schulkindern), Deutsch- und Integrationskurse, Sprachmittlung für Persisch und Dari sowie Legalisierungsberatung statt.
Die Legalisierungsberatung richtet sich an Menschen ohne Papiere, und somit an diejenigen, die keinen rechtlichen Aufenthaltsstatus haben. Sie ist kostenfrei und anonym. Mittels Beratungs- und Unterstützungsangeboten soll versucht werden, den Menschen, die keine Zugänge zum öffentlichen Leben haben, zu einem Aufenthaltsstatus zu verhelfen. Gefördert wird diese Rechtsberatung durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Sie ist Teil des auf drei Jahre angelegten Modellprojektes zur Vergabe von anonymisierten Krankenscheinen an Papierlose mit den Standorten Hannover und Göttingen.
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